Welteroberung continues: Julius Endert kommt an Bord

Es gibt viele Gründe dafür, warum sich die alten Medien in diesem neumodischen Internetz-Dings so schwer tun. Mechanismen die 100 Jahre in der Offline-Welt prima funktioniert haben, wollen plötzlich nicht mehr so, wie sie sollen, der einstige Leser (bzw. Zuschauer) ist obendrein inzwischen zum Nutzer gereift und macht ebenfalls nicht, was er soll, sondern kackfrech was er will, und dieser ganze Pull-Krams ist den gelernten Push-Menschen aus der Verlags- und Broadcast-Welt sowieso nicht ganz geheuer.

Kein Wunder also, dass die besten Leute der alten Medien ihre Siebensachen packen und lieber dorthin gehen, wo es mehr nach Zukunft riecht als nach totem Holz und Druckerschwärze, was uns endlich zum eigentlichen Thema dieses Postings bringt: Ich freue mich auf das Außerordentlichste hiermit offiziös bekannt zu geben, dass mein Freund Julius Endert, (Blog, Xing, Twitter), bislang Online-Redaktionsleiter des Handelsblatts, ab August als freier Redakteur, Formatentwickler und Projektmanager für die Blinkenlichten tätig sein wird. Herzlich Willkommen, Julius!

Und in der nächsten Folge sehen Sie: Wie ein kleines, Düsseldorfer Video-Start-Up die deutsche Medienbranche durcheinanderwirbelt, den Weltfrieden erfindet und die Klimaerwärmung auf den Mars verbannt. Bleiben Sie dran!

Oder auch: Yes, we can!

Mario Sixtus, 27. Juni 2008, 11:29,
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Kommentare

  1. Yeah! :-))

    Siggi · 27 Juni 2008, 15:40 · #

  2. Schön, es wird also langsam Ernst. Dann herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg!

    XiongShui · 27 Juni 2008, 19:13 · #

  3. Beschleunigung möge Euch widerfahren :-)
    Hugh!

    Tim · 29 Juni 2008, 13:01 · #

  4. Wir kommen in Frieden….

    Rainald · 1 Juli 2008, 14:17 · #

  5. Ach ja, so ein Trumm von einer Kamera. Ich musste neulich noch mit einer dampfbetriebenen Betacam rumlaufen. Dann hatte ich eine HVX am Hals, auch noch mit Firestore-Kästchen untenrum um die Knie (der Kamera). Da dachte ich mir, warum nicht gleich die RedOne. Wenn es schon fürs Web ist, dann bitte in 4K. Warum braucht Ihr eigentlich ne HD-fähige Cam? Ich war ja mal ein IT-Fachjournalist, war dann PR-Heini für Wissensmanagement und andere Entgleisungen der Datenbankfraktion und habe mir dann einen Traum erfüllt und echt mit fast 40 Lenzen nach den Mediengestalter Bild und Ton dahinter geknallt. Danach war mein Philosophiestudium völlig verlullt durch PAL-Zeilen, Speicherformate, MAZen und 1562 Arten, einen Interviewpartner auszuleuchten oder 1674 Arten eine Intensitäts-Stereomikrofonie auf die Beine zu stellen.

    Braucht man eigentlich so tolle Sachen wie ein Sachtler und das vielleicht gute Objektiv der 201er für ein 320×240 Pixelgflimmer mit 512kbit/s? Ich frage mal nur so, weil mir auch immer die Gäule durchgehen, wenn ich den teltec-Katalog durchsehe und das ganze CineAlta-Geraffel für 50K ohne Objektiv betrachten darf.

    Mein Gott und die ganzen Dokus über 8-Generationen-Altenheime und Wechsselgeld-Schalen-Sammler, die man dann mit diesen fetten Kameras in Fernsehen bewundern darf.

    Macht Ihr das auch nach: Ich meine so jetzte im Web 3.0. Mit 1920×1080 aufnehmen und dann mit 512kbit/s ins Netz ballern?

    Fragt ein neidscher Nordeutscher, der noch immer nicht weiss, ob er es gut findet, dass er nach 12 Monaten totaler Webabstinenz feststellt, dass sich seit HTML 4.0 eigentlich wenig geändert hat, außer, dass ENDLICH alle Tabellen im Web ohne Border gebaut werden. Aber warum, liebes Web, sind seit meinem 22-Zöller alle Websites immer so entsetzlich schmal geworden. Mein altes Laptop mit 1024×768 war das etwas freundlicher zum Webdesigner…

    Gibt es dann bald auch den elektrischen Reporter in FullHD?

    Wäre das Hamma, ey!

    wittkewitz · 20 Juli 2008, 23:46 · #

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