Besuch beim Botschafter


US-Botschafter Philip D. Murphy im Gespräch mit dem Elektrischen Reporter

Wir wollten vom US-Botschafter wissen, wie sich das Netz auf die Diplomatie auswirkt - der Fall Wikileaks lag dabei quasi unausgesprochen in der Luft. Das Thema sollte aber nicht noch mal aufgerollt werden, so war die Verabredung - schließlich war einiges bereits dazu gesagt worden.

Am Ende war es der Botschafter selbst, der das Thema gleich zu Beginn unseres Interviews dann doch wieder auf die Tagesordnung setzte: "Wir setzen auf Transparenz," sagte Murphy. Und eine unglaubliche Ironie sei es doch, dass gerade der Fall Wikileaks die größte Herausforderung in Sachen Kommunikation war, wo es doch bei Wikileaks auch um Transparenz gehe.

Wikileaks habe aber nicht zu noch mehr Transparenz geführt, sondern dazu, dass er nun seine Anliegen an eine größe Zahl von Menschen kommuniziere - insbesondere im Internet.

Murphy und seine Leute sind im Netz äußerst aktiv und beobachten, was dort geredet wird und reden mit. Eine Erkenntnis dabei: "Man muss mit den (jungen) Menschen nach ihren Regeln reden und nicht nach unseren", sagte Murphy.

Mehr vom US-Botschafter und zum Thema "Diplomatie in digitalen Zeiten" am 13.06. beim Elektrischen Reporter.

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julius, 23. Mai 2012, 20:31, Kommentare
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Die Taz mag den El Rep :-)

Die Berliner taz hat sich in den öffentlich-rechtlichen Digitalkanälen umgesehen und vier bemerkenswerte Sendungen entdeckt. Eine davon: der Elektrische Reporter. Wir zitieren:

Das rockt: Mario Sixtus gehört mit seinem elektrischen Reporter schon seit Jahren mit zu dem Besten, was der hiesige Journalismus zu Internetthemen zu bieten hat – erst unabhängig vom ZDF, nun in dessen Dienst. Im deutschen Fernsehen informiert niemand so treffend über eBook-Markt, Internetaktivisten, Datenjournalismus oder alles andere, was gerade so ansteht. Vor allem mit einer Masse von Bildideen für dröge Internetthemen, von denen sich andere Redaktionen noch ziemlich viel abgucken könnten. Da werden die Geschichten interessanter Netzprotagonisten anhand eines Tweets erzählt oder aber darüber spekuliert, wie sich technische Entwicklungen von heute auf die vernetzte Welt von morgen auswirken können. Ach wären doch alle ZDF-Sendungen optisch und inhaltlich so weit vorne! Und alle Moderatoren so herrlich trocken wie Sixtus.
Das floppt: Niemand versteht, wann die Sendungen wiederholt werden.

Wir erröten leise vor uns hin und hauchen: "Dankeschön!"

Mario Sixtus, 30. April 2012, 17:26, Kommentare [2]
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Neulich bei der WirtschaftsWoche



Neulich bei der WirtschaftsWoche waren wir mit Chefredakteur Roland Tichy verabredet. Er wollte uns eigentlich die neue iPad-App der WiWo zeigen, hatte dann aber leider keine Zeit. Wir haben die Kamera trotzdem laufen lassen.

, 25. Februar 2012, 10:03, Kommentare [5]
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Neues aus der Anstalt




Für die Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen haben wir ein kleines Filmchen über Mobile Payment gehäkelt. Mit der Bitte um Ansehung und Weitersagung.

Mario Sixtus, 31. Januar 2012, 13:53, Kommentare
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Next Level: ElRep-Studio




Wir sind gerührt! So etwas bekommt das Team des Elektrischen Reporters als Bastelarbeit zu Weihnachten geschenkt. #hach <3

Mario Sixtus, 15. Dezember 2011, 18:01, Kommentare
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DIE ZEIT gibt es jetzt als iPad-App

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Und die Blinkenlichten hat mit einem Herrn aus Münster ein Video dazu gedreht.

Mario Sixtus, 12. September 2011, 17:51, Kommentare [3]
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Manchmal machen wir hier auch einfach nur Quatsch


Nachrichten nach Noten, eine kleine Blinkenlichten-Fingerübung aus dem Jahr 2010.

Mario Sixtus, 11. Juli 2011, 13:15, Kommentare [4]
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Da isser, der neue Elektrische Reporter


KLICK


Die taz zum Thema: Epilepsie für ZDF-Zuschauer

Mario Sixtus, 23. März 2011, 17:29, Kommentare
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There is work to be done!

Wir suchen eine redaktionelle Hilfskraft für Recherche und Dokumentation. Ideal als Nebenjob für Journalismusstudenten/-innen o.ä.

Deine Aufgabe besteht darin, zu vorgegebenen Themen Web- und Offline-Recherche zu betreiben. Du sammelst Artikel, Statements, Kommentare und Hintergründe aus dem Netz sowie aus aktueller Literatur und journalistischen Publikationen ein, und Du suchst währenddessen quasi nebenbei nach potenziellen Interviewpartnern/O-Ton-Gebern zu den jeweiligen Themen. Die Ergebnisse dieser Streifzüge fasst Du in hochdestillierte aber lesbare Recherche-Memos zusammen, nebst Quellenangaben und Linklisten (wir sind hier schließlich nicht bei Guttenbergs).



Wir berichten über sämtliche Aspekte von Netzkultur, Netzpolitik und über neueste Web-Entwicklungen. Daher solltest Du wissen, wer Clay Shirky und Danah Boyd sind, was die Internet-Enquete-Kommission treibt, was Foursquare von Gowalla unterscheidet, Tumblr von Posterous und http von HTML. Du kennst Meme und Meta-Tags, Du ruft jedes Mal "Bingo", wenn Politiker vom Internet als "rechtsfreiem Raum" schwadronieren, Du inhalierst RSS-Feeds, hast Tweets in Deinen Adern und Deine Gedanken in der Cloud.

Es handelt sich um eine freiberufliche Tätigkeit, die nach Tagessätzen vergütet wird. Du kannst entweder in unserem kuscheligen Büro arbeiten oder von wo immer Du willst. Momentan gehen wir davon aus, dass der Job ein bis zwei Tage pro Woche in Anspruch nimmt.

Bewerbungen bitte formlos aber aussagekräftig an: post@blinkenlichten.com


Mario Sixtus, 23. Februar 2011, 17:10, Kommentare [4]
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Labor-Wochen beim Elektrischen Reporter



Es gibt Dinge, bei denen ist es ganz gut, dass man nicht genau weiß, wie sie hergestellt werden. Wurst zum Beispiel.

Medienprodukte im Allgemeinen und Fernsehformate im Besonderen werden beim Nutzer normalerweise genau so angeliefert wie eben diese darmumhüllten Fleischwaren: portioniert, gewürzt, zubereitet und ohne den kleinsten Hinweis auf ihre Entstehungsprozesse. Tolle Wurst.

Zwar gibt es im Fernsehen die Tradition, vor Beauftragung der Serienfertigung eine Pilotfolge öffentlich zu verstrahlen; das betrifft allerdings in der Regel nur fiktionale Programme. Die Piloten, Dummies und Proof-Of-Concept-Experimentierereien, die im Vorfeld von Wissens- und Informations-Serienproduktionen anfallen, bekommt im Normalfall kein Außenstehender zu sehen. Das wollen wir ändern.

Gemeinsam mit den Kollegen der ZDF-Hauptredaktion Neue Medien und dem ZDF Infokanal werden wir über den Herbst ein paar neue Kurzformate entwickeln, die sich inhaltlich allesamt rund um die Themenkomplexe Netz-Kultur und -Politik drehen.

Formal wollen wir dabei ganz neue Trampelpfade herbeitrampeln, jenseits der inzwischen allseits bekannten El-Rep-Ästhetik-Fußwege. (Um Rückfragen vorzubeugen: Das bedeutet nicht, dass wir den Elektrischen Reporter als eigenständige Serie beerdigen, wir lassen ihn nur noch ein wenig weiterschlafen. Momentan.)

Diese Pilotfilmchen werden wir dann online und dezentral (URLs geben wir noch bekannt) Eurem harten Urteil stellen, um die Möglichkeit zu haben, Eure Kritik, Anregungen und Verbesserungsvorschläge im Falle einer Serienproduktion berücksichtigen zu können.

Wer lieber in seinem eigenen Blog (oder sonstwo) diskutieren will, kann das natürlich auch tun: Sämtliche Videos werden, wie gehabt, unter Creative-Commons-Lizenz (BY-NC-SA) stehen, einbettbar und downloadbar sein.

Wir freuen uns darauf!

Schließlich machen wir keine Wurst.

(Hoffentlich ;-))

Update: Unser erstes Labor-Resultat ist da -> Hyperland [Dummy 01]

Update 2: Und hier das zweite -> Glasers Blauer Planet [Dummy 01]

Update 3: Nächste Runde -> Uebermorgen.TV [Dummy 01]

Mario Sixtus, 27. Juli 2010, 14:11, Kommentare [3]
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