Here we go: Elektrischer Reporter - Phase II

Erhältlich ab sofort auf vielen gut sortierten Internetz-Seiten:

elektrischer-reporter.de
elektrischerreporter.zdf.de
handelsblatt.com/elektrischer-reporter

und außerdem im Fernsehsender Ihres Vertrauens.

Oder, natürlich, direkt hier:






Elektrischer Reporter – Microblogging: Leben in 140 Zeichen

Was die Mainzer allerdings geritten hat, ausgerechnet diese Hohlfrisur Saschalobo einen Text stammeln zu lassen, entzieht sich so ziemlich meinem Verständnis.

Mario Sixtus, 28. November 2008, 15:47, Kommentare [3]
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Nu isses offiziös: El Rep goes Glotzkiste

Der Popkulturjunkie hatte es vor einiger Zeit ja bereits beim Auswendiglernen der TV-Programmspalten entdeckt und direktemang ausgeplaudert, nun ist auch die offizielle Pressemitteilung da.



Also nochmal für alle: Der Elektrische Reporter wird ab dem 28.11. ein paar neue Abspielkanäle hinzubekommen. Zum einen wird er in der ZDF-Mediathek zu sehen sein, zum anderen jeden Freitag gegen 19:35 Uhr im ZDF-Infokanal (der ist in diesem Fernsehdings zu sehen, also in diesem nur äußerlich Computer-ähnlichen Kasten, dessen permanent laufendem Mediaplayer die Pause-Funktion fehlt und dessen Wiedergabeliste von wildfremden Menschen aus der Ferne bestückt wird.)

Inhaltlich wird es nach wie vor um dieses Netzzeugs und den ganzen Digitalkrams gehen, am Format haben wir trotzem einiges herumgeschraubt. Ich hoffe, der geschätzen Zuschauerschaft wird der neue El Rep schmecken und verbleibe mit freundlichen Grüßen.

Mario Sixtus, 21. November 2008, 15:54, Kommentare [1]
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Neu! Toll! Sixtus vs. Lobo jetzt mit öffentlich-rechtlichem Bildungsauftrag!

Was beim aktuellen Streit über die Kultur des deutschen Fernsehens unter den Tisch fällt: Die Kultur des Streitens im deutschen Fernsehen hat selbst ein Problem.

Hauser und Kienzle sind Geschichte, Netzer und Delling kabbeln sich höchstens ab und an ein winzig kleinwenig und ansonsten kuschelt und schmust es auf allen Kanälen als gäbe es dafür einen Steuerrabatt.

Schluss damit! Es muss wieder mehr gestritten werden in den deutschen Bewegtbildmedien! Mehr Disharmonie, Bitte! Mehr Zank, mehr Zwist, mehr Zwietracht!

Als Menschen der Tat nörgeln wir nun nicht nur in unseren Blogs über diesen massenmedialen Missstand, und wir setzen uns auch nicht zu einer Sondersendung mit Thomas Gottschalk in den Fernseher, nein, wir schließen stattdessen diese XXXL-weit klaffende Qualitätslücke mit unseren eigenen bunten Bildchen und produzieren einfach im Auftrag von 3sat neues das von der Nation so kaltschweißig herbeigesehnte Streit-Format als praktischen kleinen Video-Podcast. Für zum Hieressen, zum Mitnehmen oder auf die Hand.

Liebe Zuschauer, hier ist Sixtus vs. Lobo mit dem aktuellen Disput zur Frankfurter Buchmesse:




Wer mehr und häufiger Sixtus vs. Lobo sehen will, kann diesen Wunsch übrigens den 3sat-Kollegen gerne per Elektropost mitteilen: neues@3sat.de.

Downloads:
Sixtus vs. Lobo als MP4-Datei
Liste aller 3sat-neues-Downloads
3sat neues bei iTunes

Mario Sixtus, 20. Oktober 2008, 13:23, Kommentare [26]
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Wir sind ein winzigwenig stolz

Lost in Deutschland, die kleine Videoserie, die wir uns für den Westen ausgedacht haben, hat es in den Video-Podcast-Charts von Apples iTunes-Bude in der Rubrik "Gesellschaft und Kultur" nach gerade einmal sieben Episoden auf den ersten Platz geschafft (und damit sogar eine Serie überflügelt, die "Teen Sex Show" im Titel hat).

Glückwunsch an Brian und Stephan, vielen Dank an alle iTunes-Abonnenten und natürlich an den Westen für den Vertrauensvorschuss und die Experimentierfreude!

In iTunes abonnieren kann man LiD übrigens hier.

Wo wir gerade beim Thema sind: Der Evangelische Pressedienst schrub jüngst über Lost in Deutschland:

Jede Woche beschäftigt sich Melican, ein adretter 23-jähriger Brite mit reizendem Akzent und sympathischen Schwierigkeiten mit dem deutschen Kasus, mit typisch deutschen Dingern. Bislang behandelt: Fernsehtürme (mit der Frage, warum es die eigentlich gibt, hat sich gerade auch die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" beschäftigt), öffentlicher Personennahverkehr, Brot, Allwetterbäder, Schützenvereine und Schaufensterdekorationen. Als kulturwissenschaftlicher Agent, einzig bewaffnet mit einem Puschelmikrofon, ergründet Melican die wahren Ursachen seltsamer deutscher Alltäglichkeiten.

Dass LiD ein nachgerade wundertätiges Format ist, erkannt man im Übrigen schon daran, dass ich, der ich immerhin vier Semester Blasphemie studiert habe, tatsächlich aus einem konfessionellen Nachrichtendienst zitiere. Wer hätte das jemals gedacht!

Mario Sixtus, 26. September 2008, 14:16, Kommentare [2]
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"Lost in Deutschland" ist online

Vor lauter Kämpferei mit H.264-Profilen und iPhone-Kompatibilität von MP4-Dateien kann man so einiges vergessen. Das Bloggen zum Beispiel. Wieauchimmer und nichtsdestoweniger: Seit heute ist "Lost in Deutschland" online. Eine kleine, wöchentliche Videoreihe, die die Blinkenlichten im Auftrag von DerWesten.de produziert.



Wir bitten um Beachtung, sowie Einsicht- und Kenntnisnahme und bedanken uns hiermit sowohl in aller Form als auch im Voraus für Ihre Aufmerksamkeit.

Mario Sixtus, 14. August 2008, 17:56, Kommentare [1]
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Welteroberung continues: Julius Endert kommt an Bord

Es gibt viele Gründe dafür, warum sich die alten Medien in diesem neumodischen Internetz-Dings so schwer tun. Mechanismen die 100 Jahre in der Offline-Welt prima funktioniert haben, wollen plötzlich nicht mehr so, wie sie sollen, der einstige Leser (bzw. Zuschauer) ist obendrein inzwischen zum Nutzer gereift und macht ebenfalls nicht, was er soll, sondern kackfrech was er will, und dieser ganze Pull-Krams ist den gelernten Push-Menschen aus der Verlags- und Broadcast-Welt sowieso nicht ganz geheuer.

Kein Wunder also, dass die besten Leute der alten Medien ihre Siebensachen packen und lieber dorthin gehen, wo es mehr nach Zukunft riecht als nach totem Holz und Druckerschwärze, was uns endlich zum eigentlichen Thema dieses Postings bringt: Ich freue mich auf das Außerordentlichste hiermit offiziös bekannt zu geben, dass mein Freund Julius Endert, (Blog, Xing, Twitter), bislang Online-Redaktionsleiter des Handelsblatts, ab August als freier Redakteur, Formatentwickler und Projektmanager für die Blinkenlichten tätig sein wird. Herzlich Willkommen, Julius!

Und in der nächsten Folge sehen Sie: Wie ein kleines, Düsseldorfer Video-Start-Up die deutsche Medienbranche durcheinanderwirbelt, den Weltfrieden erfindet und die Klimaerwärmung auf den Mars verbannt. Bleiben Sie dran!

Oder auch: Yes, we can!

Mario Sixtus, 27. Juni 2008, 12:29, Kommentare [5]
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Liebes Tagebuch, heute waren wir draußen spielen

Ich hab ja nichts gegen schmutzigen, schnellen Videojournalismus, manchmal darf es aber ruhig etwas mehr sein, beispielsweise ein Dreh mir drei Kameras...



... von denen eine auf einem Hollywoodesquen Kran residiert, um mindestens Sergioleonesque Bilder zu liefern:



Auch vor fließenden Gewässern haben wir Filmleute keine Angst...



... schließlich besitzen wir die guten, wasserabweisenden Stative:



Sollte das Rheinrauschen einmal zu sehr nerven, hat der geübte Filmfritze stets seine eigene Audiokulisse dabei:



Die Ufer-Ureinwohner Düsseldorfs sind solcherlei Trubel gewohnt und beobachten die emsige Film-Crew mit der ihnen eigenen Gelassenheit:



Fotos: Iris Jungels

Mario Sixtus, 4. Juni 2008, 14:13, Kommentare
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Life is greater than Fiction: Ein typischer Arbeitstag dreier Blinkenlichter

Sollten Sie zufällig diesem Mann begegnen:



dann bringen Sie sich schnellstens in Sicherheit, denn er wedelt bisweilen wildfremden Menschen mit einer toten Katze vor dem Gesicht herum:



Sollten Sie hingegen diesem Mann begegnen, seien Sie nett zu ihm, denn er ist manchmal recht traurig, dass er nur so ein kleines Stativ hat:



Dabei ist das Ding eindeutig hoch genug, wie man sieht! Man muss halt ein wenig gelenkig sein, und körperliche Flexibilität ist ja wohl das Mindeste, was man von seinen Mitarbeitern in Zeiten des globalisierten Wettbewerbs erwarten kann. Der chinesische Kameramann wartet schließlich nur auf diesen Job:



Sollten Sie aber diesem jungen Mann begegnen und er raucht gerade nicht, bieten Sie ihm einfach eine Zigarette an. Das ist selten verkehrt:



Gemeinsam sind die drei unschlagbar:



Denn einer kann lesen, einer kann schreiben, und einer kann Papier und Stift festhalten:



Zur Gründung eines Medienimperiums sollte das eigentlich mehr als ausreichen!

Fotos: Iris Jungels

Mario Sixtus, 7. Mai 2008, 20:38, Kommentare
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Waffenlieferung eingetroffen!

(Doch, doch: Kriegsmetaphern in Kontext des Mediengewusels verwenden, kann ich auch ;-))

So ne Produktionsfirma ganz ohne Produktionsmittel ist ein wenig wie Mitagessen ohne Essen. Deshalb freuen wir uns hier ganz gewaltig, dass mein Waffenhändler jüngst die "Big Betty" quer durch die feindlichen Linien in unser hinterhofiges Basislager geschleppt hat.



Die Panasonic HVX 201 ist die upgedatete Variante der HVX 200. Sie bringt nach Herstellerangaben einen verbesserten Chip und eine neue Optik mit. Wir werden sehen: Praxisberichte von der Front folgen in Kürze. Rühren!

Mario Sixtus, 4. Mai 2008, 14:49, Kommentare
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Sicher, sicher ...

... wir sind uns durchaus im Klaren darüber, dass Sie, geschätzte/r Leser/in dieser Seite -- von wo auch immer Sie den Weg hierher gefunden haben -- ein wenig mehr Inhalt (oder soll ich Content sagen? Nee, lieber nicht) erwarten, als ein paar maue Platzhalter und einige, wenige, noch wesentlich mauere Test-Einträge.

Allerdings steht die Inhalteproduktion für dieses Blog bislang auf Position 237 unserer internen Prioritätsliste; die darüber liegenden 236 Punkte könnte man unter "Firma laufen machen" zusammenfassen, was uns momentan irgendwie ein winzigwenig wichtiger ist, als Texte ins Internetz zu schreiben.

Das werden Sie sicher verstehen, gell? Und für eben dieses Verständnis Ihrerseits bedanken wir uns hiermit in aller Form und mit leicht gesenktem Haupt.

Verständnis ist heutzutage selten geworden. Seien Sie also stolz auf sich! Zumindest ein wenig.

Mario Sixtus, 24. März 2008, 20:48, Kommentare
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